Gärten sind Saisongeschäft: Deine Website muss mitspielen
Im Garten- und Landschaftsbau hängt vieles von der Jahreszeit ab. Wenn im Frühjahr der Garten aufwacht, fällt vielen Eigentümern auf, was alles zu tun wäre: Rasen, Terrasse, neue Wege, ein Sichtschutz. Im Herbst und Winter wird dagegen oft geplant, was im nächsten Jahr passieren soll. Wer das ignoriert, präsentiert im Dezember einen Frühlingsgruß und im April eine leere Seite.
Deine Website kann das aufgreifen:
- Aktuelle Hinweise, die zur Jahreszeit passen, und Fotos der Saison, statt eines Bildes, das das ganze Jahr gleich bleibt
- Ein ehrlicher Hinweis auf den Terminvorlauf. Wer weiß, dass er im Frühjahr warten muss, bleibt eher dran, als wenn nach der Anfrage Schweigen herrscht
- Das Angebot, schon im Winter zu planen, falls ihr das tatsächlich so macht
Wer im Frühjahr anfragt, ist schon ein Stück entschlossen. Mach es ihm leicht.
Leistungen so ordnen, wie Kunden denken
Garten- und Landschaftsbau ist breit: Rasenpflege, Terrassen, Wege, Pflaster, Zäune und Sichtschutz, Baumpflege, Teiche, Pflanzkonzepte. Kunden denken aber nicht in Fachbegriffen, sondern in Wünschen: „Ich will eine Terrasse", „Mein Garten braucht Pflege", „Wir wollen mehr Sichtschutz".
Eine gute Struktur gruppiert deshalb nach dem, was der Besucher erreichen will, und nicht nach dem, was im Betrieb als Abteilung existiert. Für die wichtigsten Leistungen lohnt sich je eine eigene Unterseite, die erklärt, wie du vorgehst und was man erwarten kann. Das hilft Besuchern und der lokalen Suche.
- Besondere Verfahren erklären, statt sie nur zu nennen. Wer von einer chemiefreien Unkrautbekämpfung liest, will wissen, wie das funktioniert
- Klar trennen, was du selbst machst und was du gemeinsam mit Partnerbetrieben erledigst
- Bei jeder Leistung einen klaren nächsten Schritt: anrufen oder anfragen
Gärten zeigen, die über die Jahre wachsen
Kein anderes Handwerk hat so viel Wirkung im Bild wie der Gartenbau, und kaum eines ist so schwer fair zu fotografieren. Ein frisch angelegter Garten sieht nach der Fertigstellung oft karg aus, ein Jahr später ist er die beste Werbung, die du haben kannst. Deine Website sollte beides zeigen können.
- Vorher-Nachher-Bilder, und wenn möglich auch ein Foto nach ein, zwei Jahren, wenn alles gewachsen ist
- Eine Galerie, die sich nach Art sortieren lässt: Terrasse, Wege, Pflanzungen, gewerbliche Anlagen
- Fotos bei gutem Licht und aus Blickwinkeln, die zeigen, wie der Garten genutzt wird
- Eine Pflege, die mit wenig Aufwand läuft: Ein Handyfoto und drei Zeilen reichen, wenn die Seite dafür gebaut ist
Frage vor der Veröffentlichung, ob die Kunden mit den Fotos ihres Gartens einverstanden sind. Das ist keine Rechtsberatung, aber eine Frage, die man einmal sauber klären sollte.
Du willst wissen, wo deine aktuelle Website steht? Im kostenlosen Erstgespräch bekommst du eine ehrliche Einschätzung.
Erstgespräch anfragenAnfragen, die du auch beantworten kannst
Ein Garten lässt sich selten am Telefon einschätzen. Du musst ihn sehen. Eine gute Anfrage ist deshalb mehr als „Bitte rufen Sie mich an". Sie liefert dir schon vor dem Besichtigungstermin, was du brauchst:
- Was soll gemacht werden, in ein, zwei Sätzen?
- Wie groß ist die Fläche ungefähr, und wo liegt der Garten?
- Gibt es Fotos, die der Interessent mitschicken kann?
- Bis wann soll es fertig sein, und passt das zu deiner Saison?
Das Formular darf trotzdem nicht wie ein Behördenantrag wirken. Ein paar Pflichtfelder und alles andere freiwillig, dann füllen es mehr Menschen aus. Da Fotos und Adressen personenbezogene Daten sind, braucht das Formular einen Datenschutzhinweis. Das ist keine Rechtsberatung, aber ein Punkt, den du vor dem Start klären solltest.
Privatgärten und gewerbliche Anlagen: zwei Zielgruppen, eine Seite
Viele Betriebe arbeiten für zwei Gruppen: Privatleute, die ihren Garten gestalten oder pflegen lassen, und Auftraggeber mit gewerblichen Anlagen, etwa Unternehmen oder Hausverwaltungen. Beide suchen etwas anderes. Der Privatkunde will Ideen und Vertrauen, der gewerbliche Auftraggeber Zuverlässigkeit und einen festen Ansprechpartner.
Deine Website sollte beide ansprechen, ohne dass sich einer fehl am Platz fühlt:
- Zwei klare Einstiege auf der Startseite statt einer Mischung, die niemanden anspricht
- Für gewerbliche Anlagen: Beispiele und eine Beschreibung, wie die laufende Pflege abläuft
- Für Privatkunden: Gestaltungsideen und Beispiele aus echten Gärten
Besonders wertvoll sind wiederkehrende Pflegeaufträge. Wer regelmäßig kommt, braucht keinen neuen Auftrag jedes Jahr. Eine eigene Seite zur Pflege, die erklärt, wie der Ablauf aussieht, macht aus einmaligen Kunden langfristige.
Vertrauen und Leute: Erfahrung zeigen, Team gewinnen
Wer jemanden in seinen Garten lässt, will wissen, mit wem er es zu tun hat. Hilfreich sind Angaben, die nachprüfbar sind: wie lange es den Betrieb gibt, ob eine Verbandsmitgliedschaft besteht, mit welchen Partnern du arbeitest, und wer im Team steht. Nenn nur das, was stimmt, und lass Siegel weg, die du nicht verdient hast.
Dieselbe Seite gewinnt auch Mitarbeiter. Der Garten- und Landschaftsbau braucht neben festen Kräften oft zusätzliche Hilfe in der Saison. Eine eigene Seite für offene Stellen, die ehrlich beschreibt, was die Arbeit ausmacht, und eine einfache Bewerbung ermöglicht, erleichtert die Suche.
Aus unserer Arbeit
So haben wir es bei Bethlehem Garten- und Landschaftsbau gelöst
Für Bethlehem Garten- und Landschaftsbau aus Vlotho haben wir die Website gebaut. Auf der Live-Seite ist heute zu sehen:
- Die Leistungen sind in die Bereiche Garten, Landschaft und Sonstiges gegliedert, mit einer eigenen Seite dafür
- Eine Seite mit Referenzen zeigt realisierte Projekte
- Der Betrieb stellt sich als Betrieb mit 40 Jahren Erfahrung und langjähriger Verbandsmitgliedschaft vor
- Eine eigene Seite für Jobs mit Stellenausschreibungen ist vorhanden
- Telefonnummer, Bürozeiten und ein Kontaktformular sind direkt erreichbar